Vorschläge aus 2011, 2013, 2015

Lesen Sie die Vorschläge aus den Jahren 2011, 2013 und 2015. Verwaltung und Stadtvertretung haben in 2015 die 51 best-bewerteten von 286 Vorschlägen, in 2013 die 51 best-bewerteten von 309 Vorschlägen und in 2011 die 58 best-bewerteten von 260 Vorschlägen geprüft und beraten. Filtern Sie nach "geprüft", um nur diese zu sehen.

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2015

2015 | 0,73 | Ampelschaltung Moorbekstraße Ecke neue Umgehung Oadby-and-Wigston-Straße Mangel beseitigen

Ampelschaltung Moorbekstraße Ecke neue Umgehung Oadby-and-Wigston-Straße Mangel beseitigen

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Verkehr, Auto, LKW
kostenneutral

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+0,7
Anzahl Wertungen: 180
Ampel mit Eigenleben Moorbek- Ecke O&W-Straße

Die Ampel schaltet sporadisch auch ohne Verkehr an der Moorbekstraße für die Umgehung auf rot, manchmal alle 75 sek, dann wieder 5 min nicht. Das stoppt unnötig den Verkehrsfluss auf der Oadby-and-Wigston-Straße.
Offenbar ist die Prorammierung mangelhaft oder die Induktionsschleifen sind nicht exakt kalibriert.
Dieser Mangel ist instandzusetzen (Gewährleistung Lieferfirma)

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Die Störung wurde von der Hersteller-Firma behoben. Es lag eine überempfindlich eingestellte Schleife vor.

wird umgesetzt

2015 | 0,72 | Schulgebäude energetisch sanieren

Schulgebäude energetisch sanieren

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Energie
Spar-Investition

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+0,7
Anzahl Wertungen: 181

Schulgebäude in Norderstedt und wahrscheinlich auch andere öffentliche Gebäude sind energetisch in einem schlechten Zustand. Die Stadt hat extra einen Klimaschutzmanager eingestellt, der sich wahrscheinlich vornehmlich um die Gebäude der Bürger dieser Stadt kümmert.

In einem Gespräch mit dem Leiter des Gymnasiums Harksheyde im letzten Jahr ging es um die eventuelle Nutzung von Dachflächen für eine Bürgersolaranlage. Er hat davon abgeraten und eine energetische Sanierung der Gebäude als dringlicher erachtet.

Norderstedt möchte bis 2030 klimaneutral werden. Wie sieht denn dafür die Planung und das entsprechende Konzept aus?

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Norderstedt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 (nicht bis 2030) klimaneutral zu werden. Gegenüber dem Basisjahr 1990 hat die Stadtverwaltung bei sämtlichen städtischen Liegenschaften, den Lichtsignalanlagen und der Straßenbeleuchtung bereits 81% der CO2 -Emissionen eingespart. Dadurch wurden Millionenbeträge eingespart. Die nächsten lohnenden Potenziale liegen bekanntermaßen im Wärmebereich und damit auch bei den Schulgebäuden.

Bei diversen Schulgebäuden der Stadt Norderstedt werden seit einigen Jahren energetische Sanierungen durchgeführt. Dies wird in den nächsten Jahren fortgeführt.

Durch die Sanierungen konnte der Wärmeverbrauch um etwa 30% und der Stromverbrauch um etwa 25% bei den sanierten Gebäuden gemindert werden. Dies spiegelt sich deutlich in den Verbrauchskosten wieder.

wird umgesetzt

2015 | 0,72 | Barrierefreie und bezahlbare Wohnungen schaffen

Barrierefreie und bezahlbare Wohnungen schaffen

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Zusätzliche Themen
Ausgabe

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+0,7
Anzahl Wertungen: 170

Es müssen mehr barrierefreie und vor allem bezahlbare Wohnungen für ältere Menschen, aber auch für behinderte Bürger gebaut werden.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Die Landesbauordnung (§ 52 LBO) sieht vor, dass in der Regel bei Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen die Wohnungen in einem Geschoss barrierefrei erreichbar und rollstuhl-gerecht ausgebaut sein müssen. Damit ist sicher gestellt, dass zumindest bei Neubauvorhaben ausreichend Wohnungen errichtet werden, die von Menschen mit Beeinträchtigungen bewohnt werden können.

Um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu forcieren, hat die Stadtvertretung im Jahr 2013 beschlossen, dass in Neubaugebieten bei Errichtung von Geschosswohnungen 30 Prozent der Geschossflächen für den sozial geförderten Wohnungsbau genutzt werden sollen. Darüber hinaus konnte auch in verschiedenen Sanierungsvorhaben eine erneute Förderung erreicht werden, so dass eine erneute Mietpreisbindung den kostengünstigen Wohnraum für weitere zehn Jahre sichert. So konnten in diesem Jahr 175 Wohnungen wieder in die Förderung gebracht werden. Weitere 106 Wohnungen sind im Bau und werden 2016 fertig gestellt. Weitere 168 Wohnungen sind für die nächsten Jahre in Planung.

wird umgesetzt

2015 | 0,72 | Fortbildungsmaßnahmen überprüfen

Fortbildungsmaßnahmen überprüfen

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Wirtschaft, Tourismus
Sparidee

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+0,7
Anzahl Wertungen: 180

Es muss härter daran gearbeitet werden, welche Ausgaben die Stadt tätigen sollte und welche nicht. Eine Fortbildung als Bier-Sommelier von Herrn Rajas Thiele für EURO 2700,-- darf nicht aus der Stadtkasse bezahlt werden. Ansonsten müssten solche Ausbildungen auf Kosten der Stadtkasse jedem Einwohner Norderstedts zur Verfügung stehen.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Entscheidungen über die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen sind im Rahmen der strategischen Überlegungen durch die Geschäftsführungen zu treffen. Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass diese Maßnahmen der Weiterentwicklung dienen, die der Stadt oder den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommt. In Nichtkenntnis der Gesamtzusammenhänge, mögen einzelne Fortbildungsmaßnahmen für Dritte nicht nachvollziehbar sein.

wird nicht umgesetzt

2015 | 0,71 | Die Stadt soll sich für eine vollständige Unterrichtsversorgung einsetzen

Die Stadt soll sich für eine vollständige Unterrichtsversorgung einsetzen

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Bildung
kostenneutral

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+0,7
Anzahl Wertungen: 169
Leere Klassen: Unterrichtsausfall

Es ist bekannt, dass die Stadt Norderstedt als Schulträger "nur" für die Gebäude, Ausstattung und die Hausmeister zuständig ist (und gegebenenfalls bald auch indirekt für die Schulbetreuer). Nicht aber für die Lehrerversorgung. Das ist Sache des Landes Schleswig-Holstein. Der landesweite hohe Unterrichtsausfall sollte meines Erachtens auch die Stadt Norderstedt interessieren.

Fakt ist, das wir in Schleswig-Holstein im Durchschnitt nur eine 95 %-ige Unterrichtsversorgung haben. Das heißt, jede Schule fängt im Durchschnitt schon einmal mit Minus 5 % an. Davon gehen dann noch die Ausfälle, zum Beispiel wegen Krankheit eines Lehrers ab. Und das Schlimme ist, aufgrund der "dünnen" Lehrerversorgung werden diese Ausfälle auch nicht in vollem Umfang, oder teilweise gar nicht, nachgeholt.

Somit hat jeder Schüler, egal welche Schulart, am Ende seiner Schullaufbahn, nicht den kompletten Unterricht mit all seinen Informationen und dem kompletten Wissen vermittelt bekommen. Deshalb bitte ich die Stadt Norderstedt, sich ebenfalls beim Land für eine bessere Unterrichts- und Lehrerversorgung einzusetzen. Wir von Elternseite haben dies bereits getan und am 01.07.2015 in Kiel 1.800 Unterschriften gegen den Unterrichtsausfall unserer Bildungsministerin übergeben.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Die Stadt Norderstedt ist für die Unterrichtsversorgung nicht zuständig und kann daher auch nur an das Land Schleswig-Holstein appellieren, für genügend Lehrerinnen und Lehrern zu sorgen.

wird nicht umgesetzt

2015 | 0,70 | Höhere Rücklagen für die Erhaltung von Schulgebäuden schaffen

Höhere Rücklagen für die Erhaltung von Schulgebäuden schaffen

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Schulen
Spar-Investition

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+0,7
Anzahl Wertungen: 176
Mehr Rücklagen für Schulgebäude

Höhere Rücklagen für die Erhaltung von Schulgebäuden schaffen, um z.B. teure Folgeschäden zu vermeiden. Denn wenn die Gebäude nicht, oder nur unzureichend gepflegt und instand gehalten werden, steigen die Kosten für diese Maßnahmen in der Folgezeit.

Und da die Stadt Norderstedt als Schulträger ohnehin verpflichtet ist, die Gebäude in Takt zu halten, sollte man über diesen Vorschlag nachdenken. Kosten für die Gebäude-Instandhaltung entstehen sowieso, ist nur die Frage, ob mehr oder weniger. Und das Einsparpotenzial durch "zeitnahe" Gebäudepflege könnte man dann gegebenenfalls für andere Projekte nutzen.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Bei der Bildung von Rücklagen oder Rückstellungen ist die Stadt Norderstedt an die gesetzlichen Vorgaben der Gemeindeordnung und der Gemeindehaushaltverordnung-Doppik gebunden. Eine Rücklage für die Erhaltung von Schulgebäuden ist in den gesetzlichen Vorschriften nicht vorgesehen. Damit scheidet die Möglichkeit aus.

Unabhängig davon ist es auch im Interesse der Stadt Norderstedt die Pflege der öffentlichen Gebäude in der Art vorzunehmen, dass kein erhöhter Werteverzehr im Vergleich mit den Abschreibungssätzen eintritt. Dieses hätte – belastend für den Haushalt – zur Folge, dass Sonderabschreibungen zu verbuchen wären.

wird nicht umgesetzt

2015 | 0,70 | Flüchtlingen Aufgaben gegen Entlohnung zuweisen (wie Grünflächen pflegen)

Flüchtlingen Aufgaben gegen Entlohnung zuweisen (wie Grünflächen pflegen)

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Soziales, Integration
kostenneutral

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+0,7
Anzahl Wertungen: 196

Das Thema Unterbringung von Flüchtlingen ist auch an Norderstedt nicht vorbei gegangen. Hier gibt es viele Punkte, an denen man ansetzen kann. Einen möchte ich hier aufgreifen und als Verbesserung vorschlagen, ob es gesetzeskonform realisierbar ist, kann ich nicht beurteilen.

Um den Flüchtlingen eine Möglichkeit zu bieten, sich zu integrieren, muss man ihnen auch etwas anbieten. Man könnte Ihnen Arbeit bei der Stadtpflege gegen Entlohnung anbieten und hier gleich zwei Punkte mit einer Lösung erschlagen. Zum einen haben die Leute dann eine Aufgabe und lungern nicht den ganzen Tag vor ihrer Unterkunft herum und wissen vor lauter Langeweile nicht, was sie den ganzen Tag tun sollen. Wenn sie gegen Entlohnung arbeiten, leben sie nicht nur auf Steuerkosten, sondern tun auch etwas gutes zum Wohle aller.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Asylbewerberinnen und Asylbewerber können bereits nach drei Monaten eine Arbeit aufnehmen. Allerdings erfolgt bis zum 15. Monat eine Vorrangprüfung durch die Ausländerbehörde und Arbeitsagentur. In der Regel wird die Genehmigung nur erteilt, wenn der Arbeitsplatz nicht von einem deutschen Staatsbürger (oder einem Bürger eines anderen EU-Mitgliedsstaates) besetzt werden kann. Hierunter fallen vor allem Mangelberufe, zum Beispiel Ingenieure oder Pflegepersonal. In den meisten Fällen, vor allem bei ungelernten Tätigkeiten, wird diese Genehmigung in der Regel nicht erteilt.

wird teilweise umgesetzt

2015 | 0,68 | Umsteigefreie HHV-Bus-Querverbindungen schaffen von U/A Norderstedt nach U Poppenbüttel, S Flughafen, U Niendorf-Nord

Umsteigefreie HHV-Bus-Querverbindungen schaffen von U/A Norderstedt nach U Poppenbüttel, S Flughafen, U Niendorf-Nord

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Verkehr, Bus, Bahn
Ausgabe

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+0,7
Anzahl Wertungen: 174

Norderstedt ist eine attraktive Wohnalternative zwischen Großstadt und ländlicher Gemeinde, das Angebot an Bussen und Bahnen ist auch gut, dennoch gibt es Berufstätige und andere Reisewillige, die ihr Ziel nicht direkt an den bestehenden Linien U1 haben: selbst AKN ist keine wirkliche Alternative zum Auto, wenn man in Kaltenkirchen, Bad Bramstedt, Boostedt oder Neumünster arbeitet.

Von daher würde ich es attraktivsteigernd finden, wenn neben bestehenden umsteigefreien Querverbindungen wie U Garstedt nach S Pinneberg weitere Querverbingungen nach U Poppenbüttel, S Flughafen und U Niendorf-Nord entweder umsteigefrei eingerichtet, oder die bestehenden Teilstücke erweitert werden.

Mir sind auch Beispiele bekannt, die in Ahrensburg arbeiten: Mit der U-Bahn eineinhalb Stunden Fahrzeit, quer nicht zu erreichen, aber mit dem Auto in 30 Minuten!

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Zunächst muss zu Verbesserungsvorschlägen im ÖPNV folgendes verdeutlicht werden: Die Bestellung und Bereitstellung gemeinwirtschaftlicher Verkehre im Kreis Segeberg kann nach Maßgabe des Gesetzes über den ÖPNV in Schleswig-Holstein nur durch den Kreis erfolgen, da diese Aufgabe in die alleinige Zuständigkeit der Kreise übertragen ist.

Über dieses ausschließlich vom Kreis Segeberg (unter anderem auch für die Stadt Norderstedt) finanzierte Grundversorgungs-Angebot hinaus bestellt die Stadt Norderstedt seit 1997 zahlreiche zusätzliche Betriebsleistungen, um das öffentliche Bus- und Bahn-Angebot in Norderstedt noch sehr viel attraktiver zu gestalten.

Schwerpunktmäßig werden kontinuierlich zusätzliche Angebotsausweitungen, vornehmlich als Taktverdichtungen und Betriebsverlängerungen, vorgenommen. Die Einführung der Busverbindung von Pinneberg über Bönningstedt nach Norderstedt (ZOB-Garstedt) gehört ebenfalls zu den Verbesserungsmaßnahmen im Bus-ÖPNV.

Daneben investiert die Stadt Norderstedt in Taktverbesserungen auf der AKN-Strecke und auf der U-Bahnlinie „U1“ (zum Beispiel Aufrechterhaltung des 10-Minuten-Takts auch in den Schwachlastzeiten).
Insbesondere für das – zusätzlich von der Stadt Norderstedt bestellte und über das Bus-Grundversorgungsangebot des Kreises hinausgehende – Leistungsspektrum wurde eine vertragliche Regelung zwischen Kreis und Stadt abgeschlossen. Der Defizitausgleich für alle Zusatzmaßnahmen im Bus-und Bahn-ÖPNV beträgt zurzeit etwa 950.000 € im Jahr.

Der Kreis Segeberg finanziert jährlich für das Bus-ÖPNV-Grundversorgungsangebot ein bestehendes Defizit. Diese Kreisausgaben sind indirekt von der Stadt Norderstedt über die Kreisumlage anteilig zu erstatten. Die Fahrpreiseinnahmen sind hierbei ebenfalls bereits berücksichtigt.

Damit zahlt die Stadt Norderstedt im Jahr zurzeit über 3 Millionen € für das bestehende BUS-ÖPNV-Angebot für die Norderstedter Bürgerinnen und Bürger.

Die Kosten für den gesamten ÖPNV werden durch Fahrpreiseinnahmen nur zur Hälfte refinanziert. Damit besteht bereits heute eine Bezuschussung der Fahrpreise (für alle Nutzer/ innen des Angebotes im Großbereich des HVV) in Höhe von etwa 50 %, die sich alle Partner (dazu gehört auch die Stadt Hamburg) teilen müssen.

Jede neue Bus-Direktverbindung, die zusätzlich eingeführt wird, muss mit erheblichen weiteren Zusatzkosten refinanziert werden. Diese Finanzmittel sind bisher nicht im Haushaltsplan der Stadt Norderstedt vorgesehen und müssten zusätzlich eingestellt werden.

Ungeachtet dessen wurde eine Bus-Direktverbindung zwischen Norderstedt (U1/AKN) und dem Flughafen Hamburg (S1) bereits geprüft und als nicht realisierbare unwirtschaftliche Maßnahme vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV) abgelehnt.

Zur Begründung kann hierzu ausgeführt werden, dass sich heute an allen Haltestellen in Norderstedt täglich etwa 17.000 Fahrgäste befinden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Im gesamten HVV-Bedienungsgebiet werden kontinuierlich Befragungen und Fahrgasterhebungen durchgeführt, die unter anderem genauen Aufschluss über Herkunfts- und Zielorte bringen. Aus diesen Analysedaten ist zum Beispiel hervorgegangen, dass 35 Fahrgäste aus Norderstedt täglich ihr Ziel am Flughafen-Hamburg haben.

Der Flughafen Hamburg kann heute aus Norderstedt kommend bereits mit relativ direkten Bus- und Bahnlinienführungen erreicht werden.

Die Einführung einer Bus-Direktverbindung zwischen Norderstedt und dem Flughafen Hamburg müsste als grenzüberschreitende Maßnahme von beiden Kommunen finanziert werden. Es wäre (von dem Hintergrund der oben genannten Bedarfe) mit einem Defizitausgleich von rund 200.000 € im Jahr für die Stadt Norderstedt zu rechnen. Eine entsprechende Summe müsste auch von der Stadt Hamburg aufgebracht werden.

Diese Maßnahme ist aufgrund des zu geringen Kosten-Nutzen-Effektes nicht empfehlenswert und wurde deshalb bereits von den politischen Entscheidungsträgern der Städte Hamburg und Norderstedt nicht zur Umsetzung beschlossen.

Die weiteren vorgeschlagenen „Querverbindungen existieren teilweise bereits:
Zur „S-Poppenbüttel“ besteht mit der Buslinie 178 schon sehr lange eine Direktverbindung ab „U-Garstedt“. Seit Juni 2015 gibt es dieses Angebot nunmehr auch ganztägig; die frühe Hauptverkehrszeit wird seither ebenfalls angefahren. Zwar pendelt diese Linie nur im 40-Minunten-Takt, ab Glashütte (erreichbar auch mit der „278“ und „493“) gelangt der Fahrgast jedoch im 20-Minunten-Takt nach Poppenbüttel. Insgesamt stellt dieses ein attraktives und der Nachfrage angemessenes Angebot dar.

Neu ist seit Juni 2015 auch die Direktverbindung der Buslinie 191 zwischen „U-Garstedt“ und „U-Niendorf Markt“ (somit sogar noch deutlich attraktiver als „U-Niendorf Nord“). Damit wurde der Vorschlag des Bürgers bereits umgesetzt.

Die Relation „Norderstedt – Ahrensburg“ spielt aufgrund der vorliegenden Fahrgast-Nachfragen bisher nur eine sehr untergeordnete Rolle. Dennoch wäre natürlich auch eine solche Direktverbindung denkbar. Dagegen spricht aber, dass die heutige Fahrzeit mit dem ÖPNV nicht (wie im Bürgervorschlag angegeben) 1,5 Stunden beträgt. Übrigens nicht einmal dann, wenn der Fahrgast ohne Umstieg in der U1 bleibt (Garstedt – Ahrensburg Ost = 72 Minuten). Nimmt der Fahrgast Umstiege in Kauf, sinkt die Fahrzeit auf 57 bis 62 Minuten (z.B. U1+S1+M24+S1 oder U1+M24+U1 oder 178+M24+U1). Eine Anfrage per Routenplaner ergibt für die gleiche Strecke eine Auto-Fahrzeit von 41 bis 45 Minuten (nicht 30 Minuten, wie in der Bürger-Anfrage dargestellt). Schneller könnte ein Linienbus keinesfalls verkehren. Auf dieser langen Strecke sind die bestehenden Umsteigeverbindungen durchaus konkurrenzfähig. Eine Bus-Direktverbindung böte keine entscheidenden Zeitvorteile und würde ein zusätzliches Finanzdefizit in Höhe von geschätzt 450.000 € im Jahr verursachen (welche die Städte Norderstedt und Ahrensburg finanzieren müssten).

Nach allem werden die vorgeschlagenen zusätzlichen Querverbindungseinrichtungen (gegenüber dem Status-Quo-Netz) aus den oben genannten Gründen von der Verwaltung nicht zur Umsetzung empfohlen.

wird nicht umgesetzt

2015 | 0,68 | Jahresabo für Arriba Strandbad einführen

Jahresabo für Arriba Strandbad einführen

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Zusätzliche Themen
kostenneutral

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+0,7
Anzahl Wertungen: 188

Ein Jahresabo für das Arriba Strandbad zum angemessenen Preis würde die regelmäßigen Besucherzahlen nachhaltig erhöhen, da man dann auch mal zum Schwimmen geht, wenn das Wetter nicht so toll ist.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Bei einem Jahresabo müsste das ARRIBA-Strandbad bei jedem Wetter und jeden Tag geöffnet sein. Dies ist aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, da ein erhöhter Personalbedarf entsteht und dem gegenüber weniger Einnahmen durch Eintrittsgelder stehen. Aus diesen Gründen halten wir ein Angebot eines Jahresabos für das Strandbad für kontraproduktiv.

wird nicht umgesetzt

2015 | 0,68 | Schulweg Buckhörner Moor: Die Furt möchte gerne ein Zebrastreifen werden

Schulweg Buckhörner Moor: Die Furt möchte gerne ein Zebrastreifen werden

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Verkehr, Rad, Fuß
Ausgabe

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+0,7
Anzahl Wertungen: 191
Querung Buckhörner Moor - möchte lieber ein Zebrastreifen sein!
Furt über das Buckhörner Moor

Über die Straße Buckhörner Moor gibt es auf Höhe der Heidberschule eine Fußgängerfurt, die täglich von hunderten von Schulkindern der Grundschule genutzt wird, aber keinen Zebrastreifen hat. Die Situation ist unübersichtlich, und morgens kommen viele Fahrzeuge hier durch, zum Teil erheblich zu schnell. Für die Kinder müssen sie nicht halten, einige tun es natürlich doch. Daneben fahren auch noch die Liefer-Lastwagen der Firma Aldi (mit Hänger) täglich etwa zu Beginn des Unterrichts rückwärts (und natürlich ohne Einweisung) in diese Furt hinein; die Fahrer können die Schulkinder noch nicht mal sehen.

Ein Zebrastreifen würde die Situation klären, die Querung ist noch nicht einmal 3 Meter breit. Man sieht das auf dem Foto gut. Die Kosten wären also extrem niedrig. Autos dürften hier eigentlich ohnehin nicht schneller als Schritt fahren, und eine Durchgangsstraße ist es ja auch nicht - aber sie haben Vorfahrt und nutzen die dann eben auch.

Es wäre schön, wenn der Zebrastreifen käme, bevor das erste Kind hier stirbt.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Die betroffene Örtlichkeit wurde im Rahmen der Schulwegsicherung bereits 1997 baulich umgestaltet. Es wurde zur Schaffung besserer Sichtverhältnisse eine „Nase“ mittels Hochborden gebaut und eine Fahrbahnverengung auf 3,50 Meter vorgenommen. Die Örtlichkeit stellt sich in der Unfallstatistik als unauffällig dar.

Die Verkehrsaufsicht Norderstedt sowie die örtliche Polizei als auch der Straßenbaulastträger haben sich bereits vor vielen Jahren entschieden, auf gerader Strecke auf Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) aufgrund ihrer Scheinsicherheit zu verzichten. Die Entscheidung hat im Ergebnis keine negativen Folgen auf die Unfalllage gehabt.

wird nicht umgesetzt

2015 | 0,67 | Menschen mit Behinderung besser ins Arbeitsleben integrieren

Menschen mit Behinderung besser ins Arbeitsleben integrieren

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Soziales, Integration
kostenneutral

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+0,7
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Die Stadt Norderstedt sollte sich für Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen einsetzen. Im Moment ist die einzige Möglichkeit dieser Menschen zu arbeiten die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM).

Dort werden für ein minimales Entgelt stereotype Arbeiten geleistet und bei mangelnder Beschäftigung wird sich gelangweilt, statt die Menschen anderweitig zu beschäftigen oder sogar zu fördern. Das ist nicht mehr zeitgemäß, in Zeiten der Inklusion.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Menschen mit Behinderungen sind – je nach Definition – häufiger auf dem 1. Arbeitsmarkt tätig, als man annehmen möchte, denn es gibt viele verschiedene und unterschiedlich ausgeprägte Behinderungen. Dennoch ist auch der Stadtverwaltung bewusst, dass Menschen mit Behinderungen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt größere Hemmnisse zu überwinden haben und die Quote derer, die nicht auf dem 1. Arbeitsmarkt oder gar nicht berufstätig sind, größer ist, als bei Menschen ohne Behinderung.

In anerkannten Werkstätten, einer klassischen Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben, wird ein verhältnismäßig kleiner Teil der Menschen mit Behinderung beschäftigt. Im Sinne der inklusiven Weiterentwicklung gibt es jedoch auch in diesem Bereich Modellprojekte, die den Weg in den ersten Arbeitsmarkt für diesen Personenkreis erleichtern sollen.

Die Behindertenbeauftragten der Stadt Norderstedt unterstützt sowohl Menschen mit Behinderung als auch Arbeitgeber, um vorhandene Barrieren abzubauen und so die Inklusion zu fördern. Die Stadt Norderstedt als Arbeitgeber geht mit gutem Beispiel voran. Derzeit sind 8,3 % der städtischen Mitarbeitenden als Schwerbehinderte anerkannt oder ihnen gleichgestellt.

wird teilweise umgesetzt

2015 | 0,67 | Mehr öffentlich zugängliche Toiletten schaffen

Mehr öffentlich zugängliche Toiletten schaffen

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Ordnung, Sicherheit
Ausgabe

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+0,7
Anzahl Wertungen: 180

Die Zahl der öffentlich zugänglichen Toiletten sollte den Bedarfen angepasst werden. Das setzt natürlich Investitionen voraus. Wichtiger ist noch, ein Reinigungs- und Unterhaltungskonzept mit zu planen.

Wir sind gerade in Dänemark im Urlaub, es ist erfreulich, überall "benutzbare" öffentlich zugängliche Toiletten vorzufinden. Dies haben wir nicht nur in einen relativ hoch entwickeltem Land wie Dänemark erlebt, bei unserem letzen Urlaub in Südafrika gab es auch kein Problem mit der Anzahl und Benutzbarkeit der öffentlich zugänglichen Toiletten. Für Norderstedt wäre dies wirklich eine Idee voraus.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Es gibt zurzeit in Norderstedt 5 öffentliche WCs und zwar am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) Glashütte, ZOB Garstedt, Harksheider Markt, im Stadtpark und am ZOB Norderstedt-Mitte. Die Schaffung oder Installation weiterer öffentlicher WCs sollte im politischen Raum hinsichtlich der erforderlichen notwendigen Standorte und Investitionen diskutiert und gegebenenfalls beschlossen werden.

wird nicht umgesetzt

2015 | 0,65 | Pferdesteuer einführen

Pferdesteuer einführen

node metatags
Abgaben, Steuern
Einnahme

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+0,6
Anzahl Wertungen: 202

Ich bin nach wie vor für die Einführung einer Pferdesteuer. Bei tausenden von Pferden in Norderstedt kann ich mir nicht vorstellen, dass diese alle für "therapeutisches Reiten" gehalten werden. Reiten ist eine Sportart, wo richtig Geld verdient wird, ob mit Reitstunden, Stallmiete oder Verkauf von Reitzubehör.

Die Kosten für die verursachten Verunreinigungen auf Straßen und Wegen trägt die Allgemeinheit. Teilweise ist die Verschmutzung zum Beispiel des Radweges auf der Segeberger Chaussee so stark, dass man denkt auf einem Hindernisparcours zu sein. Die Reiter darauf angesprochen lachen darüber.

Bei € 1.000,-- pro Jahr und Pferd bleiben selbst bei aufzublähendem Verwaltungsapparat immer noch etwa 1 Millionen Euro über. Aber die Pferdelobby ist in Norderstedt wohl zu groß, als dass mein Vorschlag umgesetzt wird.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Dieser Vorschlag wurde bereits in früheren Bürgerhaushalten gemacht. Da es sich um eine Steuer handelt, bedarf es für eine mögliche Einführung eines politischen Beschlusses.

wird nicht umgesetzt

2015 | 0,64 | Music Star und Musik-Werkstatt e.V. - Weiter unterstützen

Music Star und Musik-Werkstatt e.V. - Weiter unterstützen

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Kultur, Theater
Ausgabe

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+0,6
Anzahl Wertungen: 219

Schon beim Anklicken des Themas wurde mir deutlich, dass der "Music Star" nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein soziales und "Image"-Thema ist: Über die Grenzen Norderstedts hinaus leistet der Verein "Musik-Werkstatt e.V." enorm viel für Norderstedt. Freunde aus Hamburg oder Berlin staunen über die Vielfalt der Konzerte, die exquisite Auswahl der Künstler und darüber, dass es so viele Konzerte pro Jahr kostenlos zu hören gibt.

Die Tatsache, dass die Konzerte kostenlos sind, ist ein ungeheuer wichtiger Faktor: Menschen, die es sich sonst nicht leisten könnten, Konzerte zu besuchen, haben in einer Woche manchmal sogar zweimal Gelegenheit dazu! Schülerinnen und Schüler können ihren Muskgeschmack entwickeln und lernen Künstler aus aller Welt hautnah kennen... Gitarrenschüler von der Musikschule Norderstedt sitzen oder stehen so nah vor den Künstlern, dass sie sich Gitarrentricks abkucken können...

Jenseits der synthetischen Playback-Fernsehshows oder Massen-Events in Stadien erfahren Menschen wieder, was es heißt, wenn Künstler für ein sichtbares und spürbares Publikum spielen... Künstler, die in Deutschland meist nicht besonders bekannt sind, erhalten ein Forum, das inzwischen weltweiten "Kult-Status" genießt...

Der Verein erfüllt einen Bildungsauftrag... Norderstedter Bürger engagieren sich ehrenamtlich, indem sie die Technik und die Bands betreuen, Werbung machen, den Konzertraum sauber halten und bestuhlen, filmen und fotografieren... Norderstedt ist nicht gerade ein Ausgeh-Mekka: Der "Musik-Werkstatt e.V." hat es geschafft, Engagement für die Sache Musik mit dem Engagement für die Stadt Norderstedt zu verbinden. Für mich ein Grund, den Verein weiter finanziell zu unterstützen und diese Unterstützung sogar auszubauen!

Hinweise aus ähnlichen Vorschlägen: 

Nutzer/in Renate ergänzt:
Ich habe vor über drei Jahren in Norderstedt den Musik Star (www.harksheide.de) kennengelernt. Die Möglichkeit für jede/r Mann/Frau gute Musik zu hören, weil kein Eintrittsgeld nötig ist, ist selten. Viele Konzerte sind unerschwinglich für Menschen mit geringen Einkommen. Im Musik Star kann jeder sich das leisten, er gibt nur das was er kann, durch eine Spende. Diese Einrichtung ist ein kulturelles Aushängeschild für die Stadt Norderstedt, die Musik ist international mit hoher Qualität, deshalb sollte hierfür Geld ausgegeben werden, damit so eine wunderbare Einrichtung erhalten bleibt.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Der Verein Musik-Werkstatt e.V., der Konzerte mit deutschen und internationalen KünstlerInnen im Music Star veranstaltet, ist seit dem 01.01.2009 anerkannter Kulturträger der Stadt Norderstedt. Der Verein wird auf der Grundlage der Kulturförderrichtlinien der Stadt Norderstedt in der Vereinsarbeit finanziell gefördert. Des Weiteren erfolgt die Publikation von Veranstaltungen in den städtischen Veranstaltungsübersichten.

wird umgesetzt

2015 | 0,64 | Ehrenamtliche Tätigkeiten für Flüchtlinge anbieten

Ehrenamtliche Tätigkeiten für Flüchtlinge anbieten

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Soziales, Integration
kostenneutral

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+0,6
Anzahl Wertungen: 200

Flüchtlinge motivieren, ehrenamtlich in Norderstedt tätig zu sein. Zum Beispiel: No.Tafel, Aufsicht im Museum.

Das ist auch hilfreich gegen Langeweile und gut für das Lernen der Sprache.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Dieser Vorschlag wird in einigen Bereichen bereits umgesetzt. So haben die Flüchtlinge beispielsweise in der Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterstützt, als es dort zu einem hohen Spendenaufkommen kam.

Grundsätzlich ist die Beschäftigung von Flüchtlingen nur möglich, wenn eine Vorrangprüfung durch die Ausländerbehörde und die Bundesanstalt für Arbeit stattgefunden hat. Dies gilt auch für Praktika, die wegen des Gesetzes zum Mindestlohn höchstens drei Monate unbezahlt andauern dürfen.

wird teilweise umgesetzt

2015 | 0,63 | Stau auf Friedrichsgaber Weg durch bessere Ampelschaltung Ecke Friedrich-Ebert-Straße und Ohlenhoff vermindern

Stau auf Friedrichsgaber Weg durch bessere Ampelschaltung Ecke Friedrich-Ebert-Straße und Ohlenhoff vermindern

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Verkehr, Auto, LKW
Ausgabe

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+0,6
Anzahl Wertungen: 196

Den Stau auf dem Friedrichsgaber Weg vermeiden. An den Ampeln Ecke Friedrich-Ebert-Straße und Ochsenzoller bildet sich werktäglich morgens und abends ein Stau.

Dieser könnte durch intelligentere Ampelschaltung beseitigt werden. (Die Grünphase für den Friedrichsgaber Weg von 7 bis 9 Uhr und von 16 bis 18 Uhr verlängern).

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Die Lichtsignalanlage (Ampel) Friedrichsgaber Weg Ecke Friedrich-Ebert-Straße musste vor einigen Jahren von einer Zwei-Phasensteuerung auf eine Drei-Phasensteuerung umgestellt werden. Der Grund hierfür lag in der Unfallhäufigkeit an dieser Kreuzung, die sich immer dramatischer entwickelte.

Zurzeit wird der Knotenpunkt überplant, um wieder zu einer leistungsfähigen und sicheren Zwei-Phasenschaltung zu gelangen.

Der Knoten Ohlenhoff Ecke Ochsenzoller Straße Ecke Niendorfer Straße ist seit langer Zeit im Hinblick auf die Verkehrsabwicklung als problematisch bekannt. Verkehrstechnisch ist die Optimierung der Lichtsignalanlagensteuerung ausgereizt. Hier hilft nur eine bauliche Veränderung des Knotenpunktes für die notwendige Flächen leider nicht zur Verfügung stehen.

in Planung

2015 | 0,61 | Mehr Sozialen Wohnraum schaffen

Mehr Sozialen Wohnraum schaffen

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Soziales, Integration
Ausgabe

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+0,6
Anzahl Wertungen: 187

Es muss ganz klar mehr sozialer Wohnungsraum geschaffen werden, dieser sollte auch möglichst barrierearm oder noch besser barrierefrei gestaltet sein, damit man auch als gehandicapter oder alten Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in "ihren" vier Wänden leben können.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu forcieren, hat die Stadtvertretung im Jahr 2013 beschlossen, dass in Neubaugebieten bei Geschosswohnungsneubau 30 Prozent der Geschossflächen für den sozial geförderten Wohnungsbau genutzt werden sollen. Darüber hinaus konnte auch in verschiedenen Sanierungsvorhaben eine erneute Förderung erreicht werden, so dass eine erneute Mietpreisbindung den kostengünstigen Wohnraum für weitere zehn Jahre sichert.

wird umgesetzt

2015 | 0,61 | Open Data für Norderstedt einführen

Open Data für Norderstedt einführen

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Zusätzliche Themen
Spar-Investition

Mittlere Bewertung

+0,6
Anzahl Wertungen: 207

Bereitstellung aller Norderstedt betreffenden Daten, wenn diese keinem besonderen Schutz unterliegen, auf einem Portal und in maschinenlesbaren Datenformaten.

Beispiele wären: Umweltdaten wie zur Luftverschmutzung, Lärmbelastung oder Verkehrsdaten wie Unfallzahlen, Verkehrzählungen, Spielplätze oder Geodaten zu Norderstedt. Als Muster kann das Portal der Stadt Hamburg dienen:
http://transparenz.hamburg.de

Durch das Portal kann dann jeder interessierte Bürger Norderstedts auf diese Daten zugreifen und sie nutzen. Dabei könnten dann neue, innovative Ideen und Lösungen zum Vorteil Norderstedts entstehen.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Die Verwaltung wird sukzessive selbst gemessene Daten der Stadt und verfügbare Daten des Landes auf den Internetseiten der Stadt Norderstedt veröffentlichen.

wird umgesetzt

2015 | 0,61 | Power to Gas Anlage bauen

Power to Gas Anlage bauen

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Energie
Einnahme

Mittlere Bewertung

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In Schleswig-Holstein haben wir zeitweilig ein Überangebot an Ökostrom-Windstrom. Dieser Strom kostet dann quasi nichts und wird z.B. nach Holland "verschenkt". Mit einer Power to Gas-Anlage gibt es die Möglichkeit, diesen Strom in Wasserstoff umzuwandeln und ihn dann dem örtlichen Gasnetz zuzuführen.

CO2 fällt bei der Umwandlung nicht an. Das Gasnetz stellt also einen fantastischen Speicher dar. Wir brauchen für die anwachsenden Erneuerbaren Energien Speichermöglichkeiten! Die Stadt sollte mit dem Land und dem Bund so ein Pilotprojekt realisieren.

Die Stadt setzt derzeit auf Gaskraftwerke auch Blockheizkraftwerke (BHKW) genannt. Nachteile sind:
1. Diese BHKWs sind nicht CO2-frei! 2. Wir machen uns mehr und mehr abhängig vom Gas und damit von Russland!

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Die Stadtwerke haben die Entwicklung der Grundlagenforschung zu Power to Gas (PtG) intensiv verfolgt. Einerseits über die Berichterstattung im DVGW Bundesvorstand/ Präsidium, andererseits durch Teilnahme an Fachforen in 2012, 2013 und 2014 (letzte Sitzungen am 2. Juli 2014 „Power to Gas: mehr als nur ein Speicher“ sowie am 16. bis 17. September 2014 „DBI Fachforum Speicher“).

Sachstand
In einer PtG-Anlage wird Strom mittels Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt. Dieser Wasserstoff wird dann entweder in das Erdgasnetz eingespeist oder durch Zuführen von Kohlendioxid (CO2) zu Methan umgewandelt. Wenn Wasserstoff in das Erdgasnetz zugeführt wird, dann darf die Konzentration von Wasserstoff bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten, da die Prüfung von Bauteilen zur Wasserstoffverträglichkeit mit bestimmten Wasserstoffanteilen im Erdgas durchgeführt wird. Für jeden Umwandlungsschritt von Strom in Wasserstoff von Wasserstoff zu Methan wird Energie aufgewandt. Das heißt, mit jedem Umwandlungsschritt sinkt der Wirkungsgrad der Anlage.

PtG hat erhebliche Potentiale. Dafür sind sowohl Lösungen im technischen Bereich als auch im gesetzgeberischen oder regulatorischen Bereich zu erarbeiten. Dies kann nur mit Unterstützung der Verbändearbeit erfolgen.

Es besteht noch erheblicher Forschungsbedarf (zum Beispiel zulässige Wasserstoffgehalte im Erdgas). Die derzeitigen Anlagenkomponenten sind mehr oder weniger in Einzelfertigung entstanden. Hier muss eine Serienfertigung einsetzen, die zum Sinken der Anlagenkosten führen muss (zur Zeit Herstellkosten etwa 5000 €/kW; Ziel: 500 bis 1000 €/kW, um in eine Wirtschaftlichkeit zu gelangen).

Die rechtlichen Rahmenbedingungen müssen ebenfalls verbessert werden: Unter anderem muss ab geregelter Windstrom kostengünstig (1 Cent/kW) und ohne Belastung mit EEG-Umlage zur Verfügung stehen. Der Bezug von Windstrom darf zu keiner Erhöhung der Leistungsspitze des beziehenden Stromnetzes führen (ansonsten wird ein Baukostenzuschuss fällig).

In Deutschland sind mehrere Versuchsanlagen im Bau oder im Betrieb. Die nächste PtG-Anlage befindet sich in Hamburg Reitbrook. Hier soll aus Strom Wasserstoff erzeugt und ins lokale Erdgashochdrucknetz eingespeist werden. Die Anlage soll aus grün zertifiziertem Strom Wasserstoff erzeugen und bei 25 bar sollen rund 260 m³ Wasserstoff pro Stunde in das Erdgasnetz eingespeist werden. Die elektrische Anschlussleistung beträgt 1 Megawatt; Projektkosten für dieses Forschungsvorhaben belaufen sich auf rund 13,5 Millionen €. Zurzeit befindet sich unser bestellter Elektrolyt für unsere PtG-Anlage in der Fertigung. Er soll im Sommer 2015 geliefert werden, so dass der Probebetrieb voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2015 aufgenommen werden kann.

In Hamburg unterhält die E.ON derzeit ein Forschungs- und Experimentierfeld mit einem Erdgasspeicher in einer Algenversuchsanlage. In dieser Algenversuchsanlage wird in Bioreaktoren synthetisches Gas erzeugt.

Fazit für StwN
Nach Inbetriebnahme der PtG-Anlage in Hamburg Reitbrook ist eine Besichtigung durch den Werkausschuss möglich. Diese könnte voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte stattfinden. Dabei könnten sowohl die Technik als auch die Investitionskosten erläutert sowie erste belastbare Aussagen zu den laufenden Betriebskosten getätigt werden.

Die Werkleitung wird die Entwicklung weiterhin nachhaltig beobachten und abwarten bis die Wirtschaftlichkeit erreichbar erscheint. Erst dann ist es wirtschaftlich vertretbar, konkrete Vorschläge zur Entscheidung in den Stadtwerkeausschuss einzubringen. Dabei sollte aber die Möglichkeit von Beteiligungen an Forschungsvorhaben mit einbezogen werden.

in Planung

2015 | 0,61 | Fußgänger- und Radfahrertunnel am Ochsenzollkreisel mit einer Rampe versehen

Fußgänger- und Radfahrertunnel am Ochsenzollkreisel mit einer Rampe versehen

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Verkehr, Rad, Fuß
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Thema: Kreisel am Ochsenzoll. Der Fußgänger- und Radfahrertunnel soll auf der Südseite dringendst mit einer Rampe versehen werden.

Begründung: Der jetzige Zustand mit dem oft nicht funktionierenden Fahrstuhl ist unzumutbar, der Treppenaufgang für Mütter und Väter mit Kinderwagen, ältere Menschen mit Rollatoren oder auch Fahrrädern vielfach ohne Hilfe nicht möglich.

Hinweise der Verwaltung
wird geprüft

Stellungnahme der Verwaltung

Das – im Zusammenhang mit der Gesamtbaumaßnahme „Ausbau der B 432 / Knoten Ochsenzoll“ errichtete – Unterführungsbauwerk für Fußgänger und Radfahrer ist noch nicht abschließend fertig gestellt. Seit Verkehrsfreigabe dieses Bauwerkes befinden sich dort zwei Treppenanlagen und eine Rampe. Zusätzlich wurden neben den beiden Tunneleingängen zwei Fahrstuhlanlagen zum Transport mobilitäts-beeinträchtigter Menschen und zur Beförderung von schweren oder sperrigen Gütern errichtet. Beide Aufzugskabinen sind derartig groß bemessen, dass in ihnen komfortabel Rollatoren, Rollstühle, Kinderwagen oder auch Fahrräder Platz finden.

Die Langenhorner Chaussee und die Schleswig-Holstein-Straße können seit Fertigstellung des Kreisverkehrsplatzes oberirdisch von Fußgängern und Radfahrern sicher und komfortabel überquert werden. Dort wurden Zebratreifen markiert.

Zusätzlich wurde in der Segeberger Chaussee eine Bedarfslichtsignalanlage hergestellt.
Insofern wurde diese Verkehrsanlage sehr angemessen und benutzerfreundlich ausgestaltet. Im Vergleich dazu befinden sich zum Beispiel an der Fußgängerunterführung in der Poppenbütteler Straße weder Rampen noch Fahrstühle.

Dennoch ist es richtig, dass ursprünglich eine zweite Rampe im Bereich der nördlichen Treppenanlage vorgesehen war. Dieses Bauwerk konnte leider bisher nicht endgültig hergestellt werden, weil der nördlich angrenzende, private Grundstückseigentümer nicht zum Verkauf einer dafür zwingend erforderlichen Teilfläche bereit war oder bis heute nicht ist.

Inzwischen steht das gesamte nördlich angrenzende Grundstück zum Verkauf und in diesem Zusammenhang wird die Stadt Norderstedt versuchen (im Zuge eines möglichen Eigentümerwechsels), die Restfläche zu erwerben.

Bis dahin kann die zweite Rampe nicht realisiert werden, zumal eine private Enteignung im Zuge des Planfeststellungsverfahrens ausgeschlossen wurde.

in Planung