Lehr- und Lernbedingungen in mehreren Klassenräumen der GemS Harksheide verbessern

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Die Gemeinschaftsschule Harksheide ist im Herbst 2014 in den Neubau (ehemals Hauptschule Falkenberg) am Exerzierplatz umgezogen. Bereits kurze Zeit später stellte sich heraus, dass in den Klassenräumen mit bodentiefen Fenstern die Luft schnell unangenehm wurde, weil Lüften nur mit gekippten Fenstern möglich war.

Es fehlt eine Außensicherung, die auch ein vollständiges Öffnen der Fenster erlaubt. In den Sommermonaten wird es in den Räumen, die nach Süden ausgerichtet sind, unerträglich mit Temperaturen an die 40°C, da durch den Sonnenschutz kaum noch frische Luft in die Räume gelangt.

In diesem Frühjahr wurden in einigen Räumen die zu öffnenden Fenster mit fest montierten Jalousien versehen, so dass ein Lüften rund um die Uhr möglich ist. Wie sich das mit zusätzlichem Sonnenschutz bewährt, wird der kommende Sommer zeigen.

Mein Vorschlag ist, in allen betroffenen Klassenräumen sinnvolle Vorrichtungen zu installieren, die die Lehr- und Lernbedingungen sowohl im Winter als auch im Sommer deutlich verbessern.

Hinweise der Verwaltung
wird nicht geprüft

Kommentare

Die Gründe sind bereits ausreichend dargelegt. Ich stimme dem voll zu. Auch bei warmen Außentemperaturen muss es in den Klassenräumen erträglich sein. Wie sonst sollen sich Schüler und Lehrer konzentrieren können?

Der Vorschlag ist sinnvoll für Schüler und Lehrkräfte.

Für die Kinder und Lehrer ist es bei den Temperaturen nicht möglich aufmerksam und konzentriert dem Unterricht zufolgen. Ich stimme dem voll zu.

Ich stimme auch zu

Ich stimme dem auf zu. Arbeitnehmer sind durch die Arbeitsstättenverordnung geschützt. Warum gibt es keinen Schutz für Schüler und Lehrer? Generell gilt, dass eine Raumtemperatur von 26 Grad Celsius laut ASR A3.5 in den Räumen im Winter wie auch im Sommer nicht überschritten werden sollte. Wenn die Temperaturen draußen allerdings 26 Grad Celsius überschreiten, sollte der Arbeitgeber über geeignete Sonnenschutzmaßnahmen versuchen, das Aufheizen der Arbeitsräume zu verhindern. Steigt die Raumtemperatur trotzdem auf über 26 Grad Celsius, so kann die Arbeit in Einzelfällen zu einer Gesundheitsgefährdung führen. Hier sollte der Arbeitgeber über weitere Gegenmaßnahmen nachdenken. Steigt die Raumtemperatur auf über 30 Grad Celsius, muss der Arbeitgeber wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen, um die Beanspruchung der Beschäftigten zu reduzieren. Steigt die Raumtemperatur sogar auf über 35 Grad Celsius, so ist der Arbeitsraum ohne entsprechende Maßnahmen, die ansonsten nur bei der Hitzearbeit durchgeführt werden, für die Zeit der Überschreitung nicht mehr als solcher zu gebrauchen.

Kinder haben ein Recht auf optimale Lernbedingungen. In der Arbeitswelt schützen und Gesetze und Verordnungen. Diese Mindestansprüche sollten wir unseren Kindern ebenfalls zugestehen. Schließlich sollen die Kids beim Lernen immer einen kühlen Kopf behalten. Der Vorschlag ist sinnvoll für Schüler und Lehrkräfte.

Es muss den Schülern gewährleistet sein, bei jedem Wetter eine optimale Lernsituation zu haben. Es ist also nicht nur sinnvoll, sondern unumgänglich hier Abhilfe zu schaffen.

Dieses Problem gibt es an vielen Schulen in Norderstedt! Am Coppernicus Gymnasium wird der Unterricht oft nach draußen verlegt, weil es in den Klassenräumen nicht auszuhalten ist. Investiert endlich mehr in die Schulen!