Ampelschaltungen in Norderstedt verbessern

node metatags
Verkehr, Auto, LKW
Ausgabe

Mittlere Bewertung

+0,9
Anzahl Wertungen: 188

Sehr geehrte Damen und Herren,
leider gibt es in Norderstedt keine Ampelschaltung, die ein fließenden Verkehr zulässt. Da mein Arbeitgeber in HH-Fuhlsbüttel in der Röntgenstraße ansässig ist, bin ich jeden Tag gezwungen,
den leidigen Weg über die Niendorferstr. und den Friedrichsgaber Weg zu nehmen, um mein Haus (Garstedt) zu erreichen. Die Ampelschaltung ist in Norderstedt eine Katastrophe!

Ein fließender Verkehr verbraucht wenig Energie und ist umweltfreundlich!

Ampeln in Industriegebieten sollten am Wochenenden abgeschaltet werden. Spart Energie und schont die Nerven. Die CDU hat in den letzten Jahren nichts für den Bürger/Steuerzahler erwirkt! Im Gegenteil.

Hinweise der Verwaltung

Stellungnahme der Verwaltung

Die Kreuzungen und Einmündungen im Zuge des Friedrichsgaber Weges und der Niendorfer Straße sind koordiniert und zum Teil vollverkehrsabhängig geschaltet. Dies ist notwendig, um eine maximale Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.
Dennoch ergeben sich an Lichtsignalanlagen (LSA)-Steuerungen Grenzen. Bei maximalen Fahrzeugbelastungen von etwa 1.800 bis 2.000 Fahrzeugen je Stunde, ist ein Auslastungsgrad erreicht, der bei darüber hinaus steigendem Verkehrsaufkommen zu Staubildung führt. Abhilfe können hier nur bauliche Maßnahmen, wie zum Beispiel zusätzliche Fahrstreifen schaffen.

Die Trasse Friedrichsgaber Weg und Niendorfer Straße muss seit Beginn des Autobahnbaus A7 zusätzliche Verkehrsbelastungen aufnehmen, die an den Lichtsignalanlagen nicht mehr abgewickelt werden können. Der Abriss und Neubau diverser Autobahnbrücken im Norderstedter Bereich hat zu Verkehrsverlagerungen und zusätzlichen Verkehrsaufkommen geführt die nicht mehr an den Lichtsignalanlagen zu bewältigen sind. Tägliche Staubildungen in den Baustellenbereichen der Autobahn A7 haben zur Konsequenz, dass sich Verkehrsaufkommen - zum Beispiel in der Morgenspitze - bereits an der Anschlussstelle Quickborn auf Norderstedts Straßen verlagern. Hierdurch wird auch der Friedrichsgaber Weg  und die Niendorfer Straße durch ein höheres Verkehrsaufkommen belastet, welches an den Lichtsignalanlagen nicht mehr abgewickelt werden kann.

In Norderstedt werden zur Zeit 113 Lichtsignalanlagen betrieben. Hiervon sind 95 Anlagen zu verkehrsschwachen Zeiten abgeschaltet. Alle anderen Anlagen müssen ständig in Betrieb sein, da es bei Abschaltungen dieser Anlagen in der Vergangenheit umgehend zu Unfällen gekommen ist. Hiervon sind auch Lichtsignalanlagen in Gewerbegebieten betroffen.

wird nicht umgesetzt

Kommentare

Danke an Michael Hauswald, das einer mal das sagt, was wohl viele nervt. In Hamburg sind diese verkehrsflussverhindernde Ampelschaltungen noch ärgerlicher, es muss doch zumindestens in Norderstedt möglich sein, 'intelligente' Ampelschaltungen, oder zumindestens aus Erfahrungswerten begründete unterschiedliche Phasenzeiten einzurichten?

Das wäre doch wirklich mal eine Erleichterung für alle Verkehrsteilnehmer. An der Kreuzung Kothla-Järve-Straße / Beim Umspannwerk gibt es eine intelligente Ampelschaltung, die ganz gut funktioniert. Leider steht man dann meistens gleich wieder an der Kreuzung Ulzburger Straße /Schleswig-Holstein-Straße. Dort hätte sich meiner Meinung nach ein Kreisverkehr angeboten.