Schaltung der Rad- und Fußgängerampeln der Verkehrsbelastung anpassen

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Verkehr, Rad, Fuß
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Die Ampelschaltungen der Rad- und Fußgängerampeln an den Hauptstraßen haben die gleichen Umschaltzeiten, egal ob es Hauptverkehrszeit oder Sonntagmorgen ist.

Besonders nervig ist das an den "Bettelampeln" auf der Schleswig-Holstein-Straße. Fordert man grün an, wartet man eine gesamte Rotation ab, bis es endlich grün wird. Das gilt auch, wenn die Grünphase für Fußgänger noch nicht dran war.

Was in der Hauptverkehrszeit durchaus nachvollziehbar ist, macht Sonntags morgens um 9:00 Uhr keinen Sinn. Hier steht man als Fußgänger grundsätzlich mehr als Minute vor der leeren Straße.

Ich weiß, dass Ampelschaltungen wissenschaftlich untersucht und angepasst werden, um den Verkehrsfluss zu erhalten. Doch benötigt man bei geringer KFZ-Belastung keine Erhaltung des Verkehrsflusses. Also erscheint es sinnvoll (auch für KFZ), wenn die Schaltung außerhalb der Hauptverkehrszeit, den Anfordernden (Fußgänger, Fahrradfahrer und KFZ) Priorität gibt.

Die Ampeln werden aus dem Rathaus per PC geschaltet, was eine Änderung nicht allzu schwer machen sollte.

Hinweise der Verwaltung

Stellungnahme der Verwaltung

In Norderstedt werden vollverkehrsabhängige und teilverkehrsabhängige Steuerungen betrieben. Vollverkehrsabhängige Steuerungen werden in verkehrsschwachen Zeiten, d.h. am späten Abend, nachts und auch an Sonn- und Feiertagen geschaltet. Die Anlage steht im Fall der Vollverkehrsabhängigkeit in der Hauptrichtung auf Grün, wird über Schleifendetektoren in der Nebenrichtung ein Fahrzeug detektiert, erhält die Nebenrichtung ihre Freigabe. Will ein Fußgänger oder Radfahrer die Hauptrichtung queren, so fordert er durch den Anforderungstaster seine Freigabe an. Hat in diesem Augenblick kein Fahrzeug eine Anforderung an die Anlage abgegeben, dürfte die Wartezeit für Fußgänger und Radfahrer bei höchstens 15 bis 30 Sekunden liegen. Diese mögliche Wartezeit ergibt sich aus den Schutzzeiten die zwischen dem Grünende des Kfz-Verkehrsstroms und dem Grünbeginn des Fußgängers zwingend ablaufen muss. Eine weitere Reduzierung der Wartezeit für Fußgänger und Radfahrer ist nicht möglich. 

wird nicht umgesetzt